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Nützliche Infos

Infos zu Boots-Elektromotoren.

Wissenswertes und Technisches rund um Ihre Fortbewegung am Wasser.

Worauf ist bei der Auswahl des optimalen Elektromotors zu achten? Was bedeutet „bürstenlos“ bei einem elektrischen Außenbordmotor? Warum bringt mehr Power nicht immer mehr Geschwindigkeit? Damit Sie wissen, worauf es bei der Auswahl Ihres neuen Elektro-Bootsmotors wirklich ankommt.

» Was ist ein Flautenschieber?

Der Begriff „Flautenschieber“ ist beinahe selbsterklärend: Es handelt sich dabei um einen Bootsmotor, der vor allem gebräuchlich bei Segelyachten (auch) bei Flaute voranschiebt und antreibt. Aus der Praxis wissen Sie, dass der Außenbordmotor auch bei vielen anderen Gelegenheiten zum Einsatz kommt, z.B. beim Manövrieren im Hafen, zur Beschleunigung der Fahrt bei wenig Wind, zum in den Wind drehen fürs reffen bei aufkommendem starke Brise/ Wind oder zur „Flucht“ vor einem Unwetter. Die Antriebskraft des Motors richtet sich nach der Größe, dem Gewicht, dem Einsatzgebiet des Bootes – und den erwünschten Kraftreserven für das Handling bei sämtlichen Bedingungen am Wasser.

» Motorstärke und -dimensionierung

Wie stark (oder schwach) sollte nun ein elektrischer Außenborder für Ihre Yacht oder Boot sein? Die Antwort darauf: das hängt von verschiedenen Umständen ab wie zum Beispiel Segelrevier, Windstärken und vor allem Verdrängung. Im Zweifel ist es gut, ein bisschen übermotorisiert zu sein (gerade bei Segelyachten) – das macht sich spätestens bei der nächsten „Grenzsituation“ bezahlt wie Johannes Vogelhuber aus eigener Erfahrung weiß, wenn Sie zum Beispiel Ihre Segelyacht mittels elektrischem Bootsmotor in den Wind drehen (und dort halten) müssen, um die Segel zu reffen. Aber: Je stärker der Motor, desto stärker (somit: größer, schwerer und teurer) sollten auch die Batterien sein. Online-Shop-Betreiber Johannes Vogelhuber, empfiehlt deshalb seinen „Geheimtipp“, der mit nur 24V (2 x 12V) den Vortrieb bzw. Schubkraft eines handelsüblichen 48V-Motors bringt. EcoPower – übrigens nur hier im Online-Shop erhältlich – bietet 3 verschiedene elektrische Bootsmotoren für Segelyachten bis 1t und bis zu 3t kg Verdrängung. Die Preise dafür reichen von nur Euro 990,– (für den kleinsten Außenborder) bis zu nur 1.890,– (für den größten und stärksten EcoPower-Motor).

» Bürstenlose Motoren

Jetzt wird es ein bisschen technisch: Elektromotoren, wie sie bei elektrischen Bootsmotoren, Flautenschiebern und Außenbordern zum Einsatz kommen, sind entweder (klassisch) mit Bürsten oder (modern und zeitgemäß) ohne Bürsten ausgeführt. Die bürstenlosen (brushless) Elektromotoren fürs Boot – wie z.B. EcoPower – punkten durch berührungslose Umpolung der Antriebsmagneten in ihrem Inneren. Auf diese Weise wird eine klassische Verschleißstelle von Elektromotoren ausgeschalten. Bürstenlose Motoren überzeugen durch verbesserte Energieeffizienz und weitaus geringerem Verschleiß.

» Die richtige Batterie

Die Energie für den elektrischen Bootsmotor kommt entweder von Batterien/Akkus. Die Art, Größe, Schaltung und Kapazität der Batterie/Akku ist entscheidend dafür, wie effizient und wie lange der Elektromotor mit Strom versorgt wird. Verschiedene Batterietypen wie AGM, Gel, Lithium oder Bleisäure verlangen nach unterschiedlicher Handhabung. Darüber hinaus spielen in der Praxis auch Größe und Gewicht der Batterien/Akkus eine wesentliche Rolle – schließlich ist Stauraum auf einem Boot nicht unbegrenzt vorhanden, aber auch die Aufladezeiten darf man je nach Gegebenheiten (z.B. Solarzellen) nicht unterschätzen. Ziel ist es also, möglichst viel Energie aus möglichst kompaktem Packmaß herauszuholen. Wir haben die wichtigsten Batterietypen für Sie zusammengefasst:

  • Lithium: Lithium-Batterien sind leichte, leistungsfähige und besonders oft wiederladbare Batterien, die ideal als Bootsbatterien zu nutzen sind. Sie lassen sich (im Vergleich zu anderen Batterietypen) besonders tief entladen und damit sehr flexibel nutzen.
  • AGM: bewährte Batterien-Technologie, ideal als Bootsbatterien für Bootsmotoren. AGM-Batterien sind sehr preiswert, langlebig und vielseitig einsetzbar – von der Starterbatterie bis zur Batterie für den Elektromotor Dauerbetrieb. Ein sehr guter Kompromiss wem Lithium Batterien zu teuer sind man aber deutlich mehr Ladezyklen als klassische Blei-Säure haben möchte als auch viel mehr Ressourcen da Entladungen bis 80% ohne Batterieschäden durchwegs gängig ist.
  • Gel: die Technik gilt eigentlich als veraltet, Gel-Bootsbatterien sind im Vergleich zu anderen Batterietypen deutlich schwerer und eigentlich zu teuer für den Betrieb von Bootsmotoren. Lithium oder AGM-Batterien sind den Gel-Batterien vorzuziehen.
  • Blei-Säure: die klassische Versorgung von Bootsmotoren, und auch die günstigste Variante – dennoch weit weniger Ladezyklen als AGM oder Lithium und nur 50% Entladung bevor die Batterie möglicherweise Schaden nimmt. Batterien mit Blei-Säure gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen – von unbrauchbar bis durchaus für den Betrieb von elektrischen Bootsmotoren geeignet (sind dann auch extra als „Bootsbatterie“ gekennzeichnet, da nur in diesem Fall die Batterie vollkommen geschlossen ist und keine giftigen Gase (wie bei einem KFZ) austreten.

» Geschwindigkeiten und ihre Grenzen

Ein stärkerer Flautenschieber bringt höhere Geschwindigkeiten? Das ist nur bedingt korrekt, denn die meisten Yachten und Boote (konkret: Verdränger) haben eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit: die Rumpfgeschwindigkeit. Auch mit stärkeren und kraftvolleren Bootsmotoren und Außenbordmotoren ließe sich diese Geschwindigkeit nicht mehr steigern. Der Grund liegt in der Ausbreitungsgeschwindigkeit der selbst erzeugten Bug- und Heckwelle. Je schneller das Boot fährt, desto mehr nimmt die Wellenlänge der Bugwelle zu – bis sich Bug- und Heckwelle überlagern und das Boot in diesem Wellensystem quasi „festhalten“. Lange Boote („Länge läuft“) können deshalb höhere Geschwindigkeiten erreichen als kürzere Boote. Eine weitere wichtige Information zu Geschwindigkeits-Kennzahlen von Motorenherstellern: diese Messungen beziehen sich stets auf das optimale Umfeld am Wasser (also z.B. absolute Windstille) und werden mit besonders leichten Booten durchgeführt. Umso wichtiger ist es, unter realistischen Bedingungen zu testen – wie es Johannes Vogelhuber immer wieder macht – und diese Testergebnisse für die Motoren-Entscheidung heranzuziehen. Wichtig ist auch zu wissen, dass der Verbrauch eines Elektromotors indirekt proportional zur Geschwindigkeit verläuft:

  • Bei halber Drehung der Geschwindigkeitsregelung braucht der Motor nur rund 30 % der Energie, die für volle Geschwindigkeit benötigt wird.
  • Das Boot fährt mit diesen 30% an Verbrauch aber nur 25 % langsamer als mit voller Geschwindigkeit!

» Über EcoPower

Elektrische Außenbordmotoren von EcoPower sind ein echter „Geheimtipp“ in Bezug auf erstklassiges Preis-Leistungs-Verhältnis (die Betonung liegt vor allem auf „Leistung“) – und nur bei uns exklusiv erhältlich! Die leistungsstarken Flautenschieber von EcoPower füllen eine Marktlücke für Segelyachten mittlerer Größe – etwa zwischen 20 und 28 Fuß. Die bürstenlosen elektrischen Motoren werden seit 2002 in Australien gefertigt, seit 2013 sind diese Motoren auch speziell in Binnenrevieren im Einsatz – hauptsächlich am australischen und asiatischen Markt. Aufbau und Handling des gesamten Bootsmotors sind kompromisslos auf den Antrieb von vor allem Segelyachten ausgerichtet:

  • Die Pinnensteuerung lässt sich in der Länge verstellen und so den Gegebenheiten am Boot anpassen.
  • Ein digitales Voltmeter ist integriert und zeigt den Batteriestatus an.
  • Der Bootsmotor verfügt auch über eine Schutzabschaltung, wenn die Batterie zu schwach wird. Sinkt die Batteriespannung unter den vorgegebenen Wert, regelt der Motor automatisch auf 50 % der Antriebsleistung hinunter. So bleiben ausreichend Reserven für die sichere Rückfahrt.
  • Die automatische Temperaturabschaltung (Hitzeschutz) des EcoPower-Flautenschiebers reduziert ab 110 °C Betriebstemperatur die Antriebsleistung auf 50 %. Das verhindert die Beschädigung des Motors.
  • Die Modellreihe umfasst Betriebsspannungen von 12V, 24V und sogar 48V.
  • Die kleineren Modelle sind in etwa so kraftvoll wie mittlere Modelle anderer Hersteller – obwohl sie deutlich günstiger sind!
  • Bei jedem dieser bürstenlosen und absolut leisen Motoren ist im Lieferumfang ein zweiter (Ersatz-) Rotor/Propeller inkludiert.

Shop-Betreiber Johannes Vogelhuber nutzt den EcoPower selbst auf seiner Falcon 24 (KS), BJ 1983, Verdrängung: 1.100 kg, am Neusiedlersee im Burgenland und testet verschiedene Modelle dieses Flautenschiebers immer wieder auf Herz und Nieren. Das Ergebnis: Messdaten, die unter realen Bedingungen entstehen und deshalb besonders aussagekräftig sind!

» Über Minn Kota

Die Elektromotoren von Minn Kota aus den USA sind wahrscheinlich die meistverkauften elektrischen Außenbordmotoren auf der Welt. Bereits 1934 hat O.G. Smith den ersten getriebe-angetriebenen Elektromotor erfunden der schließlich als Bootsmotor eingesetzt wurde. Smith hat seine Motorenfirma schließlich nach seinen Heimat-Grenzregionen benannt: Minn Kota als Kombination aus MINNesota und North DaKOTA. Seitdem wurden die Technik und Motoren von Minn Kota konsequent für den Betrieb am Wasser weiterentwickelt. Die Verarbeitung kann sich sehen lassen, sie ist auf den dauerhaften Außeneinsatz ausgelegt: UV-beständiges und bruchsicheres Polyamid-Composit-Material für die Einhausung des Motors, schwenkbare Einhandbedienung, stufenlose Schaltung.

» Über ePropulsion

Durchdachte Elektromotoren für so gut wie alle Bootsgrößen und -typen: 2012 wurde ePropulsion von engagierten jungen Ingenieuren der Hong Kong University of Science and Technology gegründet. Das Unternehmen und seine Produkte vereinen Zielsetzungen rund um die Umwelt, das Ökosystem im Wasser und den effizienten Antrieb von Booten durch saubere Elektrotechnologie. Bereits das erste offizielle ePropulsion-Produkt, der Navy 6.0, gewann 2015 den IF Design Award – eine starke Motivation, die Entwicklung neuer und leistungsfähiger elektrischer Flautenschieber voranzutreiben. ePropulsion bietet sowohl Pinnensteuerung als auch Steuerung über kabellose Fernsteuerung und Steuerrad an. Die Flautenschieber von ePropulsion (z.B. die Navy-Line) verfügen über ein Aluminiumgehäuse und Direktantrieb ohne Getriebe. Der integrierte Motorschutz verlangsamt oder stoppt den Propeller, wenn er in seiner Drehbewegung behindert oder blockiert wird.

» Über Torqeedo

Torqeedo gilt seit 2004 als Pionier der elektrischen Außenbordmotor-Szene. Da am Starnberger See der Betrieb von Verbrennungsmotoren stark eingeschränkt war, suchten zwei Gardena-Manager nach Alternativen – und fanden keine entsprechenden Lösungen mit Marktreife – also machten sie sich selbst an die Entwicklung. Heute ist Torqeedo einer der führenden Hersteller von elektrischen Außenbordmotoren für Segelyachten, Segelboote und Angelboote – also Flautenschieber und Bootsmotoren für verschiedene Anwendungsgebiete und Bootstypen. Torqeedo ist bekannt für seine innovative Technik und sein eigenständiges Design. Die Außenbordmotoren von Torqeedo sind bis ins letzte Detail hochtechnisiert: sie verfügen über Bordcomputer, GPS und andere Details, die in Echtzeit die wichtigsten Messwerte, Analysen und Parameter für den hocheffizienten Betrieb am Wasser bereitstellen.

» Über Aquamot

Die Außenbordmotoren von Aquamot sind ein österreichisches Erzeugnis. Ing. Siegmund Hammerschmidt startete die Herstellung von Elektrobootsmotoren in Eigenregie, da für ihn kein anderer Anbieter am Markt die hohen Belastbarkeits- und Qualitätsanforderungen erfüllen konnte. Seit dieser Zeit werden die Bootsmotoren und ihr Wirkungsgrad konsequent weiter optimiert und für den zuverlässigen Gebrauch am Wasser angepasst – sie sind für Betriebsspannungen von 24V und 48V aufgebaut. Aquamot versteht sich dabei als persönlicher Partner der Skipper: durch die Breite der Produktpalette sowie die Möglichkeit, Bootsmotoren und Motorkomponenten maßzufertigen, hat sich Aquamot ganz klar am Markt positioniert. Nach der Fertigstellung wird jeder Aquamot-Bootsmotor detaillierten Prüfungen auf Herz und Nieren unterzogen – und danach erst zum Verkauf freigegeben. Die hochwertigen Modelle der Trend-Line verfügen über ein Aluminiumgehäuse und Direktantrieb ohne zwischengeschaltetes Getriebe – was sie sehr robust, wartungsarm und leise macht. Die Trend-Line-Außenborder sind auch mit Pinne oder Fernsteuerung erhältlich!

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